Am Sonntag, 04. Oktober 2009, 16.00 Uhr möchte die Stadtkapelle Bad Dürkheim mit einem 4. Kurkonzert als „Saisonabschluss“ zum Herbstbeginn bei hoffentlich günstiger Witterung noch einmal Gäste und Einheimische in großer Zahl in den Oberen Kurgarten locken. Nach Staatsbad, Spielbank und KurparkHotel wird dieses Konzert von der Stadtverwaltung Bad Dürkheim unterstützt – ähnlich dem Wurstmarkt, wo das Abschlussfeuerwerk auch Sache der Stadt ist.

Mit einer Einlage dabeisein werden auch die Jungmusikerinnen und – musiker der Jugend der Stadtkapelle unter der Leitung von Stefan Riedle.
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Das dritte Kurkonzert der Stadtkapelle Bad Dürkheim am Freitag sollte eigentlich im Oberen Kurgarten stattfinden, doch das Wetter sorgte dafür, dass der Große Kursaal den würdigen Rahmen für diese Erinnerung an den im Frühjahr verstorbenen Kapellengründer Siegfried Riedle bot.

Immer wenn ein Konzert der Stadtkapelle auf dem Programm steht, kommen die Zuhörer in Scharen. Bei diesem musikalischen Erinnerungsabend am Geburtstag Siegfried Riedles war es nicht anders und so saßen neben seiner Familie und Geschwistern vor allem Dürkheimer im Saal. Für das Programm hatte Dirigent Alexander Felz mit den Musikern der Stadtkapelle eine kleine Auswahl aus hunderten der extra für sie geschriebenen Arrangements einstudiert und so wurde an diesem Abend noch einmal der „Riedle-Sound" lebendig.

Den Anfang machte der Jubiläumsmarsch, ein Stück, das aus Anlass des zehnjährigen Jubiläums der Martinikonzerte im Tonstudio Bauer, Ludwigsburg, zum ersten Mal auf Platte und Kassette aufgenommen wurde. „Highlights Non Stop!" hieß das Programm von 1984 zum 30-jährigen Jubiläum der Kapelle. „Die Partitur dafür ist 14 Meter lang", erklärte Felz den Zuhörern, „wir spielen aber nur die ersten drei Stücke davon". Er konnte aber nicht verhindern, dass sich der Noten-Lindwurm vor den Augen der Zuschauer komplett entrollte. Die schwungvollen Riedle- Arrangements, mal im Swing-, mal im Beatrhythmus, begeistern auch heute noch immer das Publikum und auch die Musiker selber, von denen sogar noch einige aus der Gründungszeit des Orchesters dabei sind.

Viele herausragende Konzerte hat der verstorbene Stadtkapellmeister den Dürkheimern in über 30 Jahren beschert. Für sein unermüdliches Schaffen und besonders für seine Jugendarbeit war Siegfried Riedle 1998 mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik ausgezeichnet worden. (dox)
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Am Sonntag, 23. August 2009, 18.00 Uhr werden die Stadtkapelle Bad Dürkheim unter der Leitung von Alexander Felz und die Jugendkapelle der Bürgermusik Tramin unter Kapellmeister Karl Hanspeter vor dem Dürkheimer Fass ein Gemeinschaftskonzert bestreiten.

Nach dem Besuch der Jugend der Stadtkapelle unter herzlicher Aufnahme in Südtirol im vergangenen Jahr soll das Konzert vor dem Dürkheimer Fass anlässlich des Gegenbesuchs der Jugendmusiker aus Tramin in Bad Dürkheim die lebendige Partnerschaft zwischen Landkreis Bad Dürkheim und Südtiroler Weinstraße unterstreichen – dies in Anwesenheit von Landrätin Sabine Röhl und dem Präsidenten des Vereins Südtiroler Weinstraße, Wolfgang Oberhofer.

Man darf auf einen freundschaftlichen musikalischen Wettstreit mit den musikalischen „Highlights“ der beiden Kapellen gespannt sein, zumal sich die beiden Dirigenten als Berufsmusiker von gemeinsamen CD-Produktionen bzw. Auftritten mit den Mosch Egerländern kennen – da darf natürlich auch ein gemeinsames Stück aller Musiker nicht fehlen. Die Musiker-Begegnung konnte mit freundlicher Hilfe der „Stiftung des Landkreises Bad Dürkheim für Kultur, Soziales, Umwelt, Bildung, Unterricht und Erziehung“ verwirklicht werden.
Besonderes Flair gewinnt die Veranstaltung übrigens noch durch die Feier zum 75-jährigen Jubiläum des Dürkheimer Riesenfasses genau an diesem Wochenende.
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Das bereits vorangekündigte Kurkonzert der Stadtkapelle zur Erinnerung an Siegfried Riedle am Freitag, 4. September 2009, 19.30 Uhr findet bei jeder Witterung statt: bei regnerischem Wetter wird das Konzert vom Pavillon im Oberen Kurgarten in den Großen Kursaal des Kurhauses verlegt.

Das KurparkHotel spendiert unter den Konzertbesuchern einen Gutschein für zwei Personen zum sonntäglichen Lunchbuffet im Wert von 50,00 Euro.
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Bad Dürkheim: Römischer Steinbruch am kommenden Sonntag erstmals Schauplatz eines Freiluftkonzerts mit der Stadtkapelle

It"s raining men..." Das wäre am Sonntag, wenn die Dürkheimer Stadtkapelle diesen alten Hit der ewig jungen Weather Girls anstimmt, weniger schlimm, als wenn es etwa Bindfäden regnete. Denn erklingen wird der Pop-Klassiker im Freien - vor bislang einmaliger Kulisse: im römischen Steinbruch Kriemhildenstuhl. Dort feiert der Drachenfelsclub mit einem Freiluftkonzert zur Frühschoppenzeit den Abschluss der jüngsten Großputz-Aktion.

Gut vier Monate lang haben die Arbeiten gedauert, die der Verschönerungsverein teils in Auftrag gegeben, teils selbst geleistet hat (wir berichteten am 2. Juli). Dass es am Ende ein Fest mit der Bevölkerung geben sollte, stand fest - weniger, um ihr vor Augen zu führen, wie fleißig man gewesen ist, sondern eher, wie weit der Panorama-Blick über die Stadt jetzt wieder schweifen kann. Und - kein unwesentlicher Nebeneffekt - wieder etwas Geld in die Vereinskasse zu bringen. Zwar ist die Arbeit des Vereins ehrenamtlich, doch was er an Material oder Gerät dafür braucht, muss teilweise bezahlt werden. Oder eben Spezialfirmen wie jetzt gerade auf dem Kriemhildenstuhl.

Da zu einem Pfälzer Fest neben Wein oft auch Musik gehört, kam Vorsitzender Egon Schmitt auf die Idee, die Stadtkapelle zu fragen. Dort erkannte man sogleich die Einmaligkeit eines Konzerts auf dem Kriemhildenstuhl: „Das hat es noch nie gegeben", sagte Vorsitzender Jochen Rinck der RHEINPFALZ. Von daher habe man „alles in Bewegung gesetzt", um trotz der Ferienzeit nicht nur in kleiner Combo-Besetzung anzutreten, wie Schmitt zunächst vorschwebte, sondern mit allem, was nicht in Urlaub ist. Also werden am Sonntag um 11 Uhr knapp 30 Musiker von der Sonnenwende her den holprigen Waldweg hoch zum Steinbruch bewältigen - genau wie die Organisatoren des Vereins und hoffentlich auch das Vielfache an Publikum.

Denn logistisch ist die Sache durchaus eine Herausforderung, bei der man kaum Mühen scheuen darf: Alles, was für Unterhaltung, Bequemlichkeit und Bewirtung der Zuhörer benötigt wird, muss an jenem Morgen hochgeschafft werden. „Wir haben zwei, drei Fahrzeuge für die schwersten Sachen", so Rinck - Schlagzeug, E-Bass, Notenkoffer. Ansonsten trägt jeder sein Instrument über Stock und Stein selber hoch - ohne „Marsch"-Begleitung allerdings.

Noch früher macht sich das runde Dutzend Organisatoren aus dem Vorstand des Drachenfelsclubs auf den Weg. Ab 8 Uhr, so Egon Schmitt, beginnt der Aufbau. Zum Beispiel von Festgarnituren für 150 Zuhörer, mit denen der Verein kalkuliert. Je nach Wetterlage kann das zuwenig sein - wer also sicher gehen will oder es gerne mit Lehne etwas bequemer hat, kann sich auch seinen eigenen (Klapp-)Stuhl mitbringen. Natürlich gibt es etwas zu trinken und auch einen Happen zu essen, und für den Elektro-Bass der Stadtkapelle (sowie die Kühlung der Getränke) bedarf es eines Stromaggregats. Das wird in Styropor gepackt, damit es nicht die Klänge der Kapelle stört.

Ansonsten sei elektronische Verstärkung aufgrund der guten und laut Schmitt echofreien Akustik im Felsenoval verzichtbar, meinte Rinck, der sich gemeinsam mit „Vize" Thomas Kalbfuß vorletzte Woche mit dem Vereinsvorstand vor Ort getroffen hat. Auch, um den besten Platz für das Orchester auszusuchen. „Es wird noch spannend, wie wir uns platzieren", meinte Saxofonist Rinck. Vorgesehen ist, das Orchester auf ein, zwei der unteren Plateaus im Steinbruch zu verteilen. Allzu viele dürfen es freilich nicht sein, da Rudolf Riedle seine Konzentration sonst womöglich zu sehr „verteilen" müsste: Er ist der Dirigent am Sonntag, da der etatmäßige Ensemble-Chef Alexander Felz beruflich verhindert ist. Moderne Blasmusik bis zum Big-Band-Sound, von Abba bis zu Lord of the Dance umfasst das aktuelle Programm der Stadtkapelle wie gewohnt eine große Bandbreite. Insgesamt zwei Stunden lang soll die Konzertpremiere im Kriemhildenstuhl dauern - und alle hoffen, dass es Petrus in dieser Zeit nicht regnen lässt - weder Männer, noch Bindfäden... (psp)

SPENGLP

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Bad Dürkheimer Zeitung
Ausgabe: Nr.161
Datum: Mittwoch, den 15. Juli 2009
Seite: Nr.13
"Deep-Link"-Referenznummer: '5250956'
Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper
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Nach Konzerten im Juni und Juli möchte die Stadtkapelle Bad Dürkheim noch vor dem Wurstmarkt am kommenden Freitag, 4. September 2009, 19.30 Uhr im Oberen Kurgarten mit einem weiteren Kurkonzert Gäste und Einheimische musikalisch unterhalten.
Das hierfür von Stadtkapellen-Dirigent Alexander Felz einstudierte, wiederum abwechslungsreiche Programm steht ganz im Zeichen des am Jahresanfang verstorbenen Kapellengründers Siegfried Riedle, der an einem 4. September am Bodensee das Licht der Welt erblickt hatte.
Auf dem Programm steht eine Auswahl aus mehreren hundert Arrangements, die er für „seine Kapelle“ maßgeschneidert geschrieben und damit ein Markenzeichen geschaffen hatte.

Unterstützt wird das Konzert nach Staatsbad und Spielbank Bad Dürkheim diesmal vom KurparkHotel, das mit einer Überraschung aufwartet: einem Gutschein für zwei Personen zum sonntäglichen Lunchbuffet im Wert von 50,00 Euro.

Der Gutschein wird im Verlauf des Konzerts unter den Zuhörern verlost.
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Nach der gelungenen Premiere vor zwei Wochen möchte die Stadtkapelle Bad Dürkheim am kommenden Freitag, 10. Juli 2009, 19.30 Uhr im Oberen Kurgarten mit einem weiteren Kurkonzert zum Ferienbeginn erneut Gäste und Einheimische in hoffentlich großer Zahl in den Oberen Kurgarten locken. Ein neues, wiederum abwechslungsreiches Programm wurde hierfür von Stadtkapellen-Dirigent Alexander Felz einstudiert.

Unterstützt wird dieses Konzert nach dem Auftakt mit der Staatsbad Bad Dürkheim GmbH dieses Mal von der Spielbank Bad Dürkheim, die aus aktuellem Anlass eine besondere Zugabe hat: Als Dependance der Spielbank Bad Neuenahr GmbH & Co. KG mit dem als weiterer Dependance seit kurzem eröffneten „Ring Casino“ - der neuen Spielbank am Nürburgring – stiftet die Spielbank Bad Dürkheim zwei Karten für die am kommenden Wochenende auf dem Nürburgring stattfindende Formel 1, Großer Preis Santander von Deutschland (BMW Tribüne) im Gesamtwert von über 900,00 Euro.

Die Karten werden im Verlauf des Konzerts unter den Zuhörern verlost.
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Von der Akustik am Kriemhildenstuhl beim Römischen Steinbruch ganz hin und weg waren nicht nur die Gäste des Drachenfels-Clubs, sondern vor allem die Musiker der Dürkheimer Stadtkapelle. Sie waren der Höhepunkt der Feier gestern, die sich der Club zum Abschluss der wochenlangen „Großputzaktion" hoch über den Dächern der Kurstadt gönnte.

„Es macht richtig Spaß, hier zu spielen. Die Akustik ist sehr gut in dieser Nische der Felswände ringsum. Das ist alles sehr kompakt," sagte Rudolf Riedel, der das erste Freiluftkonzert der Stadtkapelle vor dieser Kulisse dirigierte. Und das etwas erhöhte Felsplateau bot gerade genug Platz für alle Musiker. In deren Repertoire war für alle etwas dabei, „auch die Polka für die Älteren", versprach Riedle vorab. So folgte auf „It·s raining men" und einem „Paul Mc Cartney - Potpourri" zum Beispiel ein mitreißendes „In Silencio" mit dem Trompetensolo von einem hohen Felsvorsprung herunter - die Zuhörer waren begeistert. „Wir sind durchs Radio und SWR 4 darauf aufmerksam geworden. Hervorragende Musik in einem solch sagenhaften Freiluft- Ambiente", urteilten Inge und Bernd Sulzer aus Lambsheim. Die Dürkheimer Ilse und Klaus Walter, die öfters zum Kriemhildenstuhl wandern, genossen auch den Ausblick: „Konzert und Feier sind hervorragend gelungen". Dem stimmte auch die Dürkheimerin Gertrud Calletsch zu. Sie vermisste allerdings die Dürkheimer Jugend. „Gerade die jungen Leute hätten doch an den modernen Klängen ihre Freude gehabt," meint sie.

Und auch Erster Stadt-Beigeordneter Theo Hoffmann war mit seiner Frau zum Kriemhildenstuhl gewandert, nicht zuletzt um damit das Mitwirken der Mitglieder des städtischen Bauhofs bei der Säuberungsaktion zu würdigen.

„Traumhaft war nicht nur das Wetter, vor allem auch der Besuch. Damit hätten wir nicht gerechnet", der Drachenfelsclub-Vorsitzende Egon Schmitt ist zufrieden: Noch vor Mittag brauchte der Käsewürfel-Stand Nachschub und auch die 200 Dubbe-Gläser reichten bald nicht aus, weitere mussten aus der Stadt geholt werden. Die zweihundert Sitz-Plätze waren schon früh belegt. Fast genauso viele Besucher begnügten sich mit Stehplätzen oder ergatterten sich einen Fels-Sitzplatz rings um das „Musikerpodium". Und auch der nach der Mittagszeit einsetzende, zehnminütige Regenguss konnte der Stimmung nicht viel anhaben. Der Ausblick entlohnte alles. (tze)
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Mit der Aufführung am Freitagabend sollten die Kurkonzerte im Kurpark, „diese besonderen Form der Abendunterhaltung", wieder aufleben. So begrüßte Stadtkapellen-Mitglied und Moderator Jochen Rinck die Besucher im oberen Kurpark. Veranstalter des Konzerts waren die Staatsbad, Spielbank und das Kurparkhotel. Eineinhalb Stunden lang präsentierte die Stadtkapelle unter Leitung von Alexander Felz eingängige Musik, und spätestens beim „Chattanooga Choo Choo" von Glenn Miller wippten die Füße des doch meist älteren Publikums mit. Im Laufe des Konzerts füllten sich die Terrasse des Kurparkhotels und die Parkbänke an dem lauen Sommerabend. Als Zeichen der Verbundenheit der Stadt Bad Dürkheim mit Europa hatte die Stadtkapelle die Eurovisionsfanfare „Fanfare And Flourishes" als Auftakt gewählt, nach dem Ende des Elvis Presley-Hits „Can"t Help Falling in Love" forderten die Zuhörer eine Zugabe. Weitere Kurkonzerte soll es diesen Sommer in regelmäßigen Abständen geben.
(mkö) FOTO: FRANCK
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