Stadtkapelle Bad Dürkheim e.V.

Bad Dürkheim: Römischer Steinbruch am kommenden Sonntag erstmals Schauplatz eines Freiluftkonzerts mit der Stadtkapelle

It"s raining men..." Das wäre am Sonntag, wenn die Dürkheimer Stadtkapelle diesen alten Hit der ewig jungen Weather Girls anstimmt, weniger schlimm, als wenn es etwa Bindfäden regnete. Denn erklingen wird der Pop-Klassiker im Freien - vor bislang einmaliger Kulisse: im römischen Steinbruch Kriemhildenstuhl. Dort feiert der Drachenfelsclub mit einem Freiluftkonzert zur Frühschoppenzeit den Abschluss der jüngsten Großputz-Aktion.

Gut vier Monate lang haben die Arbeiten gedauert, die der Verschönerungsverein teils in Auftrag gegeben, teils selbst geleistet hat (wir berichteten am 2. Juli). Dass es am Ende ein Fest mit der Bevölkerung geben sollte, stand fest - weniger, um ihr vor Augen zu führen, wie fleißig man gewesen ist, sondern eher, wie weit der Panorama-Blick über die Stadt jetzt wieder schweifen kann. Und - kein unwesentlicher Nebeneffekt - wieder etwas Geld in die Vereinskasse zu bringen. Zwar ist die Arbeit des Vereins ehrenamtlich, doch was er an Material oder Gerät dafür braucht, muss teilweise bezahlt werden. Oder eben Spezialfirmen wie jetzt gerade auf dem Kriemhildenstuhl.

Da zu einem Pfälzer Fest neben Wein oft auch Musik gehört, kam Vorsitzender Egon Schmitt auf die Idee, die Stadtkapelle zu fragen. Dort erkannte man sogleich die Einmaligkeit eines Konzerts auf dem Kriemhildenstuhl: „Das hat es noch nie gegeben", sagte Vorsitzender Jochen Rinck der RHEINPFALZ. Von daher habe man „alles in Bewegung gesetzt", um trotz der Ferienzeit nicht nur in kleiner Combo-Besetzung anzutreten, wie Schmitt zunächst vorschwebte, sondern mit allem, was nicht in Urlaub ist. Also werden am Sonntag um 11 Uhr knapp 30 Musiker von der Sonnenwende her den holprigen Waldweg hoch zum Steinbruch bewältigen - genau wie die Organisatoren des Vereins und hoffentlich auch das Vielfache an Publikum.

Denn logistisch ist die Sache durchaus eine Herausforderung, bei der man kaum Mühen scheuen darf: Alles, was für Unterhaltung, Bequemlichkeit und Bewirtung der Zuhörer benötigt wird, muss an jenem Morgen hochgeschafft werden. „Wir haben zwei, drei Fahrzeuge für die schwersten Sachen", so Rinck - Schlagzeug, E-Bass, Notenkoffer. Ansonsten trägt jeder sein Instrument über Stock und Stein selber hoch - ohne „Marsch"-Begleitung allerdings.

Noch früher macht sich das runde Dutzend Organisatoren aus dem Vorstand des Drachenfelsclubs auf den Weg. Ab 8 Uhr, so Egon Schmitt, beginnt der Aufbau. Zum Beispiel von Festgarnituren für 150 Zuhörer, mit denen der Verein kalkuliert. Je nach Wetterlage kann das zuwenig sein - wer also sicher gehen will oder es gerne mit Lehne etwas bequemer hat, kann sich auch seinen eigenen (Klapp-)Stuhl mitbringen. Natürlich gibt es etwas zu trinken und auch einen Happen zu essen, und für den Elektro-Bass der Stadtkapelle (sowie die Kühlung der Getränke) bedarf es eines Stromaggregats. Das wird in Styropor gepackt, damit es nicht die Klänge der Kapelle stört.

Ansonsten sei elektronische Verstärkung aufgrund der guten und laut Schmitt echofreien Akustik im Felsenoval verzichtbar, meinte Rinck, der sich gemeinsam mit „Vize" Thomas Kalbfuß vorletzte Woche mit dem Vereinsvorstand vor Ort getroffen hat. Auch, um den besten Platz für das Orchester auszusuchen. „Es wird noch spannend, wie wir uns platzieren", meinte Saxofonist Rinck. Vorgesehen ist, das Orchester auf ein, zwei der unteren Plateaus im Steinbruch zu verteilen. Allzu viele dürfen es freilich nicht sein, da Rudolf Riedle seine Konzentration sonst womöglich zu sehr „verteilen" müsste: Er ist der Dirigent am Sonntag, da der etatmäßige Ensemble-Chef Alexander Felz beruflich verhindert ist. Moderne Blasmusik bis zum Big-Band-Sound, von Abba bis zu Lord of the Dance umfasst das aktuelle Programm der Stadtkapelle wie gewohnt eine große Bandbreite. Insgesamt zwei Stunden lang soll die Konzertpremiere im Kriemhildenstuhl dauern - und alle hoffen, dass es Petrus in dieser Zeit nicht regnen lässt - weder Männer, noch Bindfäden... (psp)

SPENGLP

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Bad Dürkheimer Zeitung
Ausgabe: Nr.161
Datum: Mittwoch, den 15. Juli 2009
Seite: Nr.13
"Deep-Link"-Referenznummer: '5250956'
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Nach der gelungenen Premiere vor zwei Wochen möchte die Stadtkapelle Bad Dürkheim am kommenden Freitag, 10. Juli 2009, 19.30 Uhr im Oberen Kurgarten mit einem weiteren Kurkonzert zum Ferienbeginn erneut Gäste und Einheimische in hoffentlich großer Zahl in den Oberen Kurgarten locken. Ein neues, wiederum abwechslungsreiches Programm wurde hierfür von Stadtkapellen-Dirigent Alexander Felz einstudiert.

Unterstützt wird dieses Konzert nach dem Auftakt mit der Staatsbad Bad Dürkheim GmbH dieses Mal von der Spielbank Bad Dürkheim, die aus aktuellem Anlass eine besondere Zugabe hat: Als Dependance der Spielbank Bad Neuenahr GmbH & Co. KG mit dem als weiterer Dependance seit kurzem eröffneten „Ring Casino“ - der neuen Spielbank am Nürburgring – stiftet die Spielbank Bad Dürkheim zwei Karten für die am kommenden Wochenende auf dem Nürburgring stattfindende Formel 1, Großer Preis Santander von Deutschland (BMW Tribüne) im Gesamtwert von über 900,00 Euro.

Die Karten werden im Verlauf des Konzerts unter den Zuhörern verlost.
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Mit der Aufführung am Freitagabend sollten die Kurkonzerte im Kurpark, „diese besonderen Form der Abendunterhaltung", wieder aufleben. So begrüßte Stadtkapellen-Mitglied und Moderator Jochen Rinck die Besucher im oberen Kurpark. Veranstalter des Konzerts waren die Staatsbad, Spielbank und das Kurparkhotel. Eineinhalb Stunden lang präsentierte die Stadtkapelle unter Leitung von Alexander Felz eingängige Musik, und spätestens beim „Chattanooga Choo Choo" von Glenn Miller wippten die Füße des doch meist älteren Publikums mit. Im Laufe des Konzerts füllten sich die Terrasse des Kurparkhotels und die Parkbänke an dem lauen Sommerabend. Als Zeichen der Verbundenheit der Stadt Bad Dürkheim mit Europa hatte die Stadtkapelle die Eurovisionsfanfare „Fanfare And Flourishes" als Auftakt gewählt, nach dem Ende des Elvis Presley-Hits „Can"t Help Falling in Love" forderten die Zuhörer eine Zugabe. Weitere Kurkonzerte soll es diesen Sommer in regelmäßigen Abständen geben.
(mkö) FOTO: FRANCK
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Am kommenden Freitag, 26. Juni 2009, 19.30 Uhr möchte die Stadtkapelle Bad Dürkheim unter der Leitung von Alexander Felz mit einem Kurkonzert zum Sommerbeginn Gäste und Einheimische in hoffentlich großer Zahl in den Oberen Kurgarten locken. Ein abwechslungsreiches Programm in der Blumenpracht vor Bad Dürkheims „guter Stube“ – dem Kurhaus – wird ein sommerliches Wochenende einläuten.

Wie in anderen Kur- und Ferienregionen üblich soll damit nach längerer Pause auch in unserer Stadt diese besondere Form der musikalischen Abendunterhaltung wieder aufblühen. Veranstalter der Konzerte sind als Partner im Bereich Tourismus & Kur die Staatsbad Bad Dürkheim GmbH, Kurpark Hotel, Spielbank und die Stadt Bad Dürkheim.

Als weitere Konzerttermine – immer am Freitagabend in der Konzertmuschel – stehen bereits fest: 10. Juli und 4. September (am Geburtstag des verstorbenen Kapellengründers Siegfried Riedle dann mit einer Auswahl seiner besten Arrangements).
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Von Jochen Schwan

Die Stadtkapelle Bad Dürkheim eröffnet mit einem stimmungsvollen Konzert auf gelungene Weise den Kultursommer auf der Limburg.

Bad Dürkheim. Ein überzeugendes, bunt gemischtes Programm präsentierten die 53 Musiker der Stadtkapelle Bad Dürkheim am Samstag bei ihrer Limburg-Sommer-Eröffnungssoirée im wohlbekannten Ambiente der Klosterruine über Bad Dürkheim - und bewiesen zugleich, dass hier eine musikalische Basis vorhanden ist, auf der der neue Dirigent Alexander Felz, der sein erstes Limburg-Konzert bestritt, in Zukunft aufbauen kann.

Klassisch-konzertant bot sich der erste Teil der Veranstaltung dar, der einen Bogen von Verdis „Rigoletto" über Carl Orffs „Carmina Burana" bis hin zum Musical „Hexen von Oz" spannte. Nach der gelungenen Eröffnung mit „Fanfare and Flourishes" von James Cameron, einer Huldigung an ein vereintes Europa, dargestellt durch Variationen des bekannten Eurovisions-Themas, ging es gleich zu einem der Höhepunkte: die für alle Ohren wohlbekannte Komposition „O Fortuna" aus Carl Orffs „Carmina Burana", arrangiert für Blasmusik. Diese Darbietung weckte den Wunsch nach mehr, der im weiteren Verlauf des Limburg-Sommers am 16. August erfüllt werden kann. Auch mit der Arie „E Donna E Mobile" aus der Verdi-Oper „Rigoletto" wurde gewissermaßen ein Querverweis auf eine weitere Veranstaltung des Limburg-Sommers geboten. Hier brillierte Alexander Wurtz, ein Kollege des Dirigenten im Luftwaffenmusikkorps in Karlsruhe, mit einem beeindruckenden und teilweise improvisierten Tenorhorn-Solo. Der erste Teil endete dann mit dem „Kometenflug", einem Konzertmarsch des 1970 geborenen Komponisten Alexander Pfluger.

Im zweiten Teil des Programms veränderte die Kapelle ihr bis dahin schon überzeugendes Auftreten hin zu Rock, Pop und Blues. Medleys von Santana, Ray Charles und Herbert Grönemeyer bildeten die Basis. Ein weiteres Medley mit bekannten Kompositionen der „Blues Brothers" stellte einmal mehr die Verbindung zum Programm des Limburg-Sommers in den kommenden Wochen her, hier zum Sommerstück des „Theaters an der Weinstraße".

Das junge Orchester mit etwa 30 Musikern im Alter zwischen 16 und 20 Jahren steigerte hier nochmals die bisher bereits gezeigte Spielfreude. Soli von Saxophon, Trompete und von der im Orchester ungewohnten E-Gitarre überzeugten. Neben den Routiniers Rudolf Riedle am Saxophon und Thomas Günther an der Trompete konnte auch der Nachwuchs der Stadtkapelle zeigen, was er kann. Katharina Arens und Sabine Weber am Saxophon sowie Janine Gruß an der Trompete ließen ebenso wie der Gitarrist Patrick Riedle ihr Potenzial erkennen.

Mit diesen jungen Musikern lässt die Stadtkapelle Bad Dürkheim auch zukünftig viel erwarten, und der Schritt des Dirigenten, E-Bass und E-Gitarre mit in die Kapelle aufzunehmen, kam auch beim Publikum gut an, wie das mit besonderem Applaus bedachte Solo von Patrick Weber an der E-Gitarre zu Carlos Santana überzeugend zeigte. Beim Vortrag des Arrangements von Peter Schaars „A Tribute To Ray Charles" zeigte die Stadtkapelle dann noch einmal in besonderem Maße, wie sie es versteht, musikalische Stimmungen aufzunehmen und für das Publikum zu transportieren. Die ruhige und überzeugende Dirigentenarbeit von Alexander Felz bewirkte, dass Tempiwechsel und Dynamik vom gesamten Orchester zu jeder Zeit gekonnt vorgetragen wurden und sich stets der Eindruck von souveräner Sicherheit im Vortrag vermittelte. Den gelungenen Abschluss bildeten zwei vom Publikum durch Applaus geforderte Zugaben, die mit „Can"t Help Falling In Love" und dem „Deutschmeister Regimentsmarsch" noch einmal die große Bandbreite des Repertoires der Stadtkapelle aufblitzen ließen.

Trotz der terminlichen Überschneidung mit dem Landesmusikfest in Neustadt war es ein gut besuchtes Konzert. Alexander Felz äußerte sich im Anschluss an die Veranstaltung zu Recht sehr zufrieden mit seinem jungen Orchester. Wenn es der Stadtkapelle gelingt, die Beständigkeit zu wahren - Felz ist erst der dritte Dirigent in 30 Jahren - und ihre musikalische Entwicklung auf dieser Basis fortzusetzen, kann man auf die kommenden Ereignisse gespannt sein.

POESCHH

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Bad Dürkheimer Zeitung
Ausgabe: Nr.125
Datum: Dienstag, den 02. Juni 2009
Seite: Nr.27
"Deep-Link"-Referenznummer: '5070075'
Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper
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Samstagmorgen 4:45 Uhr: So langsam trödeln alle Musiker und Musikerinnen an der Gondelbahn auf dem Wurstmarktsplatz ein. Die meisten sehen verständlicherweise noch ziemlich müde aus. Das Gepäck wird eingeladen, die Ehefrauen und -männer, die Eltern und die sonstigen Fahrer, die wie wir so früh aufstehen mussten (an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön), verabschieden sich von uns. Jetzt kann es losgehen!
Im Bus ist es im Gegensatz zu sonst erstaunlich ruhig, denn die meisten versuchen noch ein paar Stündchen zu schlummern. Doch nicht alle: In so manchen Runden wird schon so früh am Morgen das Schoppenglas herumgereicht - mer sin jo Pälzer!
Nach nicht allzu langer Zeit gibt es schon einen Halt. Der Busfahrer wird ausgetauscht - und wer steigt da ein? - Unser altbekannter Karl-Heinz, der sich riesig freut, uns fahren zu dürfen :).
Die Fahrt dauert ziemlich lange und die Umgebung ist eher eintönig. Mit der Zeitplanung haut es im dichter werdenden Verkehr dann auch nicht ganz hin: Der für 11:30 Uhr geplante Mittagsimbiss droht auszufallen, da wir erst ca. um 12:30 Uhr am Hotel in Versailles / Le Chesnay ankommen. Nachdem wir dann nach längerem Warten unsere Zimmer betreten können, geht es gleich in Uniform Richtung Saint Germains. Dort angekommen bekommen wir dann doch noch - von vielen sehnsüchtig erwartet - unsere Fleischkäsebrötchen :).
Zusammen mit unserem Willkommensheißer und dem noch zusätzlich engagierten Tubisten machen wir uns nun bereit zum Umzug anlässlich des Europatages. Da kommt man schon ein Bisschen in Wurstmarktsstimmung, wenn wir den "Jäger" und den "Bozner" spielen, die dann aber leider durch einen Regenschauer etwas gedrückt wird. Aber die Strecke durch die Fußgängerzone ist nicht allzu lang (wir sind übrigens neben einer belgischen Folkloretruppe die einzigen Teilnehmer) und außerdem gibt es ja noch einen zweiten Versuch. Dieser findet nach einer Rast im Rathaus (Hôtel de Ville), in dem wir - statt die angekündigten, von den Belgiern schon verspeisten "kleinen Kuchen" zu essen - einer Hochzeit direkt im Saal neben uns zuschauen dürfen, statt. Zum Glück bleiben die Instrumente beim zweiten Umzug dann auch trocken und die Zahl der Zuschauer am Straßenrand ist deutlich höher. Beim Empfang durch den Bürgermeister Monsieur Lamy auf dem Neuen Markt mit der Zeltstadt zum „Marché Européen“ gelingt es uns unter der Leitung von Rudolf Riedle schnell, die Herzen der Gäste zu gewinnen: Wir spielen die „Marseillaise“!
Beim anschließenden Empfang vom Bürgermeister der Stadt Versailles wurde die Stadtkapelle offiziell begrüßt und willkommen geheißen.
Nach einer Verschnaufpause auf den Hotelzimmern geht es weiter zum Abendessen (- wenn dann mal alle geweckt sind -) und anschließend mit denen, die Lust haben, ins Zentrum von Versailles. Dort werden wir gleich mal von einer Jazzstraßenband mit ziemlich vielen Gitarren empfangen und finden schnell eine Bar, die genug Platz für uns bietet. Hier können wir dann auch auf das Wohl unseres Organisators und Geburtstagskindes Jochen trinken.

Die Wecker klingeln - schon wieder aufstehen! Doch heute zum Glück nicht so früh, denn die Abfahrt nach Paris ist freundlicherweise erst auf 9:30 Uhr gelegt. Wir haben also noch genug Zeit das französische Frühstück zu genießen.
Paris - wir kommen! Unsere Stadtrundfahrt ist wunderbar. Es ist schon eine Leistung, uns Paris in ein paar wenigen Stunden näher zu bringen. Die aus Hannover stammende Pariserin gestaltet das Sightseeing sehr interessant und vom Bus aus betrachten wir die "wichtigsten" Bauten zumindest so lange, dass wir einen Eindruck bekommen und dass Zeit ist, ein Foto zu schießen. Am Eiffelturm ist dann doch noch Zeit, mal auszusteigen.
Das Viertel Montmartre mit der "Basilique du Sacré-Coeur" wird von uns zu Fuß etwas genauer unter die Lupe genommen. Dazu gehört natürlich ein gutes Drei-Gänge-Menü, das wir auf dem Montmartre zu uns nehmen und im Restaurant danach auch noch ein paar Pfälzer Liedchen mit Klavierbegleitung trällern.
Leider ist unser Aufenthalt in Paris nun fast beendet. Abschließend fahren wir zum Louvre (nochmal ein Lob an unseren Busfahrer, der durch dieses enge Tor gekommen ist) und lauschen den Erklärungen unserer Fremdenführerin (nicht Touristenführerin ;-)), bevor wir die Heimreise antreten. Nun müssen wir uns von Paris verabschieden, doch wir haben wahrscheinlich alle vor, noch einmal zurückzukehren - in diese faszinierende Stadt.

Vielen Dank an alle, die diese Reise ermöglicht haben!

Vielen Dank an Catrin Schuler für den schönen Bericht
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Die für den 13. März 2009 unter dem Motto "Partysound & Sekt" geplante weitere Veranstaltung in der Reihe "Lebendiger Musikkeller" muss leider aus organisatorischen Gründen abgesagt werden. Wir werden frühzeitig über eine eventuelle Neuauflage im Frühjahr 2010 informieren.
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Jochen Rinck seit 20 Jahren an der Spitze der Stadtkapelle

Auf der diesjährigen Generalversammlung der Stadtkapelle am Freitag, den 13. Februar 2009 im Musikkeller der Stadtkapelle wurde der 1. Vorsitzende Jochen Rinck, der bereits seit 20 Jahren an der Spitze des Vereins fungiert, einstimmig von den anwesenden Vereinsmitgliedern wiedergewählt. Im Februar 1989 übernahm Jochen Rinck vom damaligen Blaskapellen-Geschäftsführer Ernst Anicker das Amt, fungierte noch bis Anfang 1993 als Geschäftsführer in der Blaskapelle der Liedertafel bevor er am 5. Februar 1993 in der Gründungsversammlung der Stadtkapelle zum 1. Vorsitzenden der Stadtkapelle gewählt wurde und seither mit großem Engagement die Geschicke des Vereins führt. Auch die restliche Vorstandschaft wurde einstimmig wiedergewählt.

Im Tätigkeitsbericht 2008 fand u.a. das Eröffnungskonzert des „LimburgSommer“ Erwähnung: dieses war gleichzeitig die Abschiedsvorstellung von Frank Metzger, der nach 8 ½ Jahren die Zusammenarbeit mit der Stadtkapelle beendete.

Ein Highlight des vergangenen Jahres war, nach intensiver monatelanger Planungsarbeit, die Konzertreise der beiden Jugendformationen nach Südtirol, den Konzerthöhepunktpunkt bildete das Partnerschaftskonzert der Stadtkapellen-Jugend mit der Jugend der Traminer Bürgerkapelle in Anwesenheit der speziell angereisten Landrätin Frau Röhl.

Generell stand das vergangene Vereinsjahr ganz im Zeichen der mit viel Vorlauf geplanten Umbildung der bis dato drei Formationen (Stadtkapelle und zweimal Jugend) - diese fand Anfang August unter der neuen Leitung von Alexander Felz statt. Er konnte fast 30 Jugendliche in der „neuen“ Stadtkapelle begrüßen, auch Verdienst der hervorragenden Jugendausbildung von Jugenddirigent Stefan Riedle mit seinen Registerausbildern, übrigens alles aktive Stadtkapellenmusiker. Mit frischem Wind im Konzertprogramm, neuer Bühnenoptik, neuen Krawatten und neuen Kesselpauken trat die Stadtkapelle am 9. November beim Martinikonzert vor ihr Publikum. Über 1000 Besucher in der Salierhalle spendeten begeisterten Beifall für die musikalischen Hörerlebnisse, ein klasse Auftakt für Alexander Felz mit der neuen Formation.

Im Jahresüberblick der Stadtkapelle für 2009 machte Jochen Rinck neben einer mit der Jugendkapelle geplanten Konzertreise an den Chiemsee besonders auf eine Veranstaltung im Musikkeller aufmerksam – „Partysound & Sekt“ ist das Motto am 13. März um 20.00 Uhr mit der Formation „Happy Six“. Kartenvorverkauf bei Musik Haass und Jochen Rinck Tel. 06322 – 63954.

Die neue „alte“ Vorstandschaft der Stadtkapelle:

1.Vorsitzender Jochen Rinck
2.Vorsitzender Thomas Kalbfuß
Kassierer Werner Lienemann
Schriftführer Hagen Hiller
Weitere Vorstandsmitglieder: Steffi Riedle, Reiner Asel, Gerhard Leopold, Andreas Pleyer.
Kassenprüfer: Wolfgang Löcher und Kerstin Giczi.
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Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Stadtkapelle Bad Dürkheim e.V findet am Freitag, 13. Februar 2009, 20.00 Uhr im Musikkeller unter der Pestalozzischule statt. Auf der Tagesordnung stehen neben einem Ausblick auf kommende Aktivitäten insbesondere Neuwahlen der Vorstandschaft.
Die Einladung mit genauer Tagesordnung erfolgt noch in üblicher Weise - wir bitten um Terminvormerkung.
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Wir haben die traurige Pflicht mitzuteilen, dass der Gründer und langjährige musikalische Leiter unserer Kapelle und unser Ehrenmitglied

Herr Siegfried Riedle

am 7. Januar 2009 im Alter von 71 Jahren verstorben ist.

Vom Bodensee stammend ergriff Herr Riedle bereits nach kurzer Zeit mit der Gründung der „Bläsergruppe der Liedertafel“ am 6. Januar 1964 die Initiative zur Etablierung eines Blasorchesters in Bad Dürkheim. Die rasch wachsende Formation wurde als „Blaskapelle der Liedertafel Bad Dürkheim“ und seit Januar 1993 als „Stadtkapelle Bad Dürkheim e.V.“ zum musikalischen Aushängeschild der Stadt Bad Dürkheim.
Siegfried Riedle formte unter Einbindung zahlreicher von ihm selbst in Jugendkapellen ausgebildeter Nachwuchsmusiker das Orchester nicht nur als Dirigent – er schuf als unermüdlicher Arrangeur durch zahllose Eigenbearbeitungen einen weit über die Region hinaus bekannten typischen Sound.
Herr Riedle hat durch sein Engagement größte Hochachtung und Anerkennung in der breiten Öffentlichkeit erfahren und wurde hierfür vielfach, unter anderem im Jahre 1988 mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
Wir verlieren mit Siegfried Riedle eine überragende Persönlichkeit und einen großen Freund, wir verneigen uns vor ihm in liebevoller Dankbarkeit und großer Verehrung. Er bleibt in unseren Herzen. Unser Mitgefühl gilt ganz besonders seiner Familie.



Stadtkapelle Bad Dürkheim e.V.
Jochen Rinck
Thomas Kalbfuß
1. Vorsitzender 2. Vorsitzender
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Kurz vor dem Martinstag lädt die STADTKAPELLE BAD DÜRKHEIM – gemeinsam mit der SPARKASSE RHEIN-HAARDT – am Sonntag, 09. November 2008, 10.30 Uhr zum mittlerweile 36. Martinikonzert in die Bad Dürkheimer Salierhalle, diesmal zugleich als Rahmen für die Auslosung im PS-Sparen.

„Nichts ist beständiger als der Wandel“ und so darf man sowohl auf die mit zahlreichen Jugendmusikern neu formierte Stadtkapelle als auch auf den Konzerteinstand des neuen musikalischen Leiters Alexander Felz gespannt sein.
Im klassisch-konzertanten Programmteil werden „Finlandia“ von Jean Sibelius und – modern gewandet - Antonin Dvoráks durch einen Amerikaaufenthalt inspirierte Symphonie „Aus der Neuen Welt“ erklingen.

Neben der dramatischen Filmmusik zum „Fluch der Karibik“ wird es topaktuell die Höhepunkte aus dem derzeit mit großem Erfolg in Stuttgart laufenden Musical „Wicked – Die Hexen von Oz“ geben. Weiter auf dem Programm: „A Tribute To Ray Charles“, Spass und satter Saxophon-Sound bei „The Race“ und „Mah Na, Mah Na“ und das wunderschöne schottische Thema „Highland Cathedral“. Unterstützt wird die Stadtkapelle dabei von den „Scottish Volunteers“ – völlig neue Klänge in der Salierhalle.

Mit einer Einlage dabei sein wird die gleichfalls neu formierte „Jugend der Stadtkapelle“ unter der Leitung von Stefan Riedle – die Proben dafür in der Nachwuchsabteilung laufen.

Über Ihren Besuch beim 36. MARTINIKONZERT am Sonntag, 09. November 2008, 10.30 Uhr in der Salierhalle Bad Dürkheim würden sich die Musiker/innen der Stadtkapelle Bad Dürkheim – „Jung und Alt“ - wiederum sehr freuen.

Der Kartenvorverkauf findet in Bad Dürkheim wie gewohnt statt bei Musikhaus Haass, der Touristinformation, der Sparkasse (Hauptstelle) sowie bei Jochen Rinck (Tel.: 0 63 22/ 6 39 54).

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