„Einmal um die Welt“ – das 47. Martinikonzert der Stadtkapelle Bad Dürkheim

Unser diesjähriges Martinikonzert stand unter dem Motto „eine musikalische Reise um den Globus“ und somit starteten wir diese in einer voll besetzten Salierhalle in unserem Nachbarland Österreich mit dem Konzertmarsch „Kaiserin Sissi“ des Komponisten Timo Dellweg. Nach einem gelungenen Start übernahm erstmals unser 1. Vorsitzender Hagen Hiller die Eröffnungsrede und übergab die Moderation an unseren Posaunisten Alexander Riedle- frei nach dem Motto „Der mit der größten Klappe wird´s schon richten“.

Zu Gast in Italien wartet die Stadtkapelle mit dem Stück „The Godfather of Seville“ des amerikanischen Solisten James L. Hosay auf. Dieses verbindet die klassischen Elemente aus Rossini`s Oper „Der Barbier von Sevilla“ mit eindringlichen Sounds eines der größten Filme aller Zeiten „The Godfather“ (zu deutsch: „Der Pate“). 

Im darauffolgenden Titel „Solo Bossa“ von Otto Schwarz zeigte unser Trompeter Erik Leopold sein Können auf dem Flügelhorn. Dabei vereinte er rhythmische Latin-Sounds mit groovigen, modernen Parts.
Nach einem langen Flug landeten wir schließlich im fernen Japan mit dem Stück „Fantasy of a Japanese Folk Song“ von Samuel R. Hazo, welches sanft und melancholisch und zugleich impulsiv und kräftig daherkommt. Unterstützt von sanftem Meeresrauschen, erzeugt von unserem Jungschlagzeuger Benedikt Scherrer an der Ocean Drum, entführten die Querflöten das Publikum nach Fernost.
Wieder zurück in Europa zog es uns nach Ungarn. Die Geschichte eines verbannten Mannes erzählte der herausragende Tubist Alexander Felz mit dem Titel „Csardas“. Das Stück verbindet Melancholie mit Lebensfreude und Alexander Felz begeisterte das Publikum mit einer gelungenen Showeinlage.
Nach diesem viel bejubelten Stück zeigte sich das wunderschöne Kroatien von seiner musikalischen Seite mit einem Medley aus den weltweilt bekannten Winnetou-Filmen. Mit den Soundtracks aus Karl Mays „Winnetou“, „Old Shatterhand“ oder auch „Der Ölprinz“ gedachten wir dem in diesem Jahr verstorbenen Martin Böttcher – nicht nur ein Genuss für die Ohren, sondern auch für die Augen, wurde die musikalische Darbietung mit Filmausschnitten unterstützt.
Als Nächstes präsentierten wir das Gesangsstück „I Dreamed a Dream“ aus dem Film „Les Misérables“ mit unserer Solistin Christine Pleyer am Gesang, die das Publikum mit ihrer tollen Stimme in den Bann zog.
Mit Witz und Charme leitete Alexander Riedle gekonnt zum nächsten Titel über, welcher 1975 von vier bis dato noch weitgehend unbekannten Musikern geschrieben wurde – „Bohemian Rapsody“ der legendären Rockgruppe „Queen“ als Repräsentanten für Großbritannien.
Verbleibend im Land der Royals präsentierte unser 1. Saxophonist Fred Setzkorn sein virtuoses Können mit der wunderschönen Ballade „Against All Odds (Take A Look At Me Now)“ von Phil Collins; das Publikum zeigte sich sichtlich begeistert.
Zum Schluss des Konzertes verschlug es uns mit dem anspruchsvollen Stück „Balkan Dance“ des Komponisten Etienne Crausaz in die Balkan-Region. Hierbei glänzte die Kapelle nicht nur mit ihren Instrumenten, sondern auch mit gesanglichem Talent.
Die Zugabe „Les Toreadors“ aus der bekannten Oper Carmen rundete ein durchweg gelungenes Konzert feierlich ab – das Publikum honorierte die Leistung mit Standing Ovations.
Wir bedanken uns bei unserem Publikum für sein zahlreiches Erscheinen und den großartigen Applaus - die schönste Gage des Musikers. Großer Dank gebührt außerdem unserem 1. Vorsitzenden Hagen Hiller wie auch unserer 2. Vorsitzenden Stefanie Riedle für ihr herausragendes Engagement.
Ein Orchester ist bekanntlich nur so gut wie sein Dirigent – und so bedanken wir uns bei Alfred Hann für die erneut professionelle Einstudierung des Programmes.
Ein großes Lob auch an unseren „Reiseführer“ Alexander Riedle für eine ebenso unterhaltsame wie gelungene Moderation und an das Team „Martinikonzert“ für die Organisation des Konzertes.
In eigener Sache möchten wir zum Schluss noch auf unser im Frühjahr 2020 startendes Jugendprojekt „JuStmusic – die Jugend der Stadtkapelle“ aufmerksam machen – über eine rege Anteilnahme vieler Jungmusiker würden wir uns sehr freuen. Bei Interesse wenden Sie sich gerne an unsere zukünftige Leiterin der Jugendkapelle Anja Nönninger (anja@sk-duew.de).

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