Stadtkapelle Bad Dürkheim e.V.

Plakat Weihnachtskonzert 2014 300

Dürkheimer Stadtkapelle begeistert am Sonntag ihr Publikum – Fulminante Unterstützung von Dudelsackspieler Marcus Gottwald und Sängerin Marike Senft

Von Stephanie Bräunling

Mit einem facettenreichen Weihnachtskonzert hat die Stadtkapelle unter der Leitung von Alfred Hann am Sonntagabend ein ereignisreiches Jubiläumsjahr beendet. Das Dudelsackspiel von Marcus Gottwald gibt dem Konzert eine außergewöhnliche Note und die bezaubernde Stimme von Marike Senft sowie das festliche Orgelspiel von Kirchenmusikdirektor Jürgen E. Müller fügen sich prächtig in das Programm ein.

Hinten im Publikum setzt Gemurmel ein. Etwas Besonderes kündigt sich an. Marcus Gottwald, der vom Westportal der Schlosskirche einzieht, bietet Außergewöhnliches für Ohr und Auge. Er interpretiert – unterstützt von der Stadtkapelle – „Amazing Grace“ und „Highland Cathedral“ auf dem Dudelsack. Das beeindruckende Spiel wird durch den Auftritt von Gottwald im „Full Dress“ – der militärischen Gala-Uniform mit Piper Doublet, Straußenfederhut, Umhang und Gamaschen – optisch noch unterstrichen. Die aufwendige Uniform wird nur zu großen, wichtigen und repräsentativen Anlässen getragen. Gebannt folgen die Zuhörer diesem imponierenden und ergreifenden Schauspiel.„Wenn die Häuser zu leuchten beginnen und die Herzen in Aufruhr geraten, dann verbindet ein Zauber die Menschen“. Mit diesen Worten hat Vorsitzender Jochen Rinck den Nachmittag zuvor eingeleitet. Das Publikum soll gemeinsam mit der Kapelle diesem Zauber der Weihnacht entgegengehen. Und so möchten die Musiker mit ihrem umsichtigen Dirigenten Alfred Hann an Weihnachten seine Zuhörer reich beschenken. Rinck führt kurzweilig durch das breitgefächerte Programm. Majestätisch erklingt das „International Christmas Salute“ nach der Melodie von „We Wish You a Merry Christmas“ zur Begrüßung. Nicht nur weihnachtliche, auch andere festliche Stücke sollen das Publikum an diesem Nachmittag aus dem hektischen Alltag entführen. Und so werden die Zuhörer mit der von der Stadtkapelle weich timbrierten „Air“ des großen Meisters Johann Sebastian Bach davongetragen. Mit den beiden gefühlvollen Balladen „I Dreamed a Dream“ und „On My Own“ aus „Les Misérables“ wechselt Marike Senft zusammen mit der Stadtkapelle in die Welt des Musicals. Die Stimme der klassisch ausgebildeten Dürkheimer Sopranistin wurde von ihrer ersten Gesangspädagogin mehr in der Tiefe gefordert und gefördert. Die daraus entstandene klangliche Bandbreite ermöglicht der 29-Jährigen ein beachtliches Repertoire. Unaufgeregt und natürlich interpretiert sie mit kraftvoller, klangreiner Stimme die beiden Balladen ebenso feinfühlig wie später „White Christmas“ und „O Holy Night“. Letzteres begleitet Müller gewohnt feinfühlig auf der Orgel. Quasi als „Intro“ stimmt er hierauf mit einem besonderen Ohrenschmaus der französischen Orgelromantik ein und interpretierte die „Sortie in Es-Dur“ von Louis Lefébure-Wély.
Und so jagt ein Höhepunkt den anderen. Die Stadtkapelle überzeugt mit dem „Christmas Medley 2006“, einem von ihrem Kapellengründer Siegfried Riedle eigens auf die Bedürfnisse seiner Musiker zugeschnittenen Arrangement, genauso wie mit „Rudolph, the Red-Nosed Reindeer“, das nicht nur Kinderherzen anspricht. Das Saxophon Quartett, Sax4Friends – zusammengesetzt aus Rudolf Riedle, Fred Setzkorn, Andreas Pleyer und Christoph Heinzmann – bringt gekonnt mit „Have Yourself A Merry Little Christmas“ und „Santa Baby“ zwei Titel ein, die in jedem Jazzkeller gepunktet hätten.

Im Kalender zum 50. Jubiläum der Stadtkapelle gab es 2014 einen bunt gemischten Veranstaltungsreigen zu den unterschiedlichsten Anlässen. Vom Jubiläumsball im Januar angefangen über eine Benefizveranstaltung mit dem Lionsclub bis hin zum Martinikonzert im November – um nur wenige zu nennen – präsentierten sich die Musiker mit profundem Können.

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martin darting 300

Benefiz: Lions organisieren Spendenabend fürs Dürkheimer Frauenhaus

Von Doris Aust

Mit den Zauberworten „Für alle Sinne“ lud der Lions Club Bad Dürkheim zu einem außergewöhnlichen Benefiz-Abend ins Tanzhaus La Danza ein. Sensorikexperte Martin Darting, die Allstar-Band der Stadtkapelle unter der Leitung von Matthias Denhoff und die ideenreichen Speisenvariationen von Stephan Berg und Rainer Eymann bereiteten den genussfreudigen Gästen am Samstag unvergessliche Sinneseindrücke Der Reinerlös der Veranstaltung ist für das Frauenhaus bestimmt. Martin Darting ist nicht nur in Fachkreisen zum „Sensorikpapst“ avanciert, weil er sich als ausgebildeter Winzer voll und ganz seinem Synästhesie-Konzept verschrieben hat. An diesem Abend demonstrierte er eindrucksvoll seine Methode zur Visualisierung von Geruchs- und Geschmacksempfindungen. Bestens geeignet dafür war der große Saal im Tanzhaus La Danza, der für diesen Zweck in ein stilvolles Restaurant verwandelt wurde. Die Spiegelwand, vor der sonst die Tänzer ihre Bewegungen kontrollieren, war mit einem burgunderfarbenen transparenten Stoff verhüllt und diente der Jazzformation aus Solisten der Stadtkapelle als Kulisse.Zum Amuse-Gueule, dem Gaumenkitzler, der den Gästen am Eingang vorab gereicht wurde, führte Martin Darting in die „SINNästhesie - Geschmack in Farben, Formen und Musik“ ein und erklärte, wie seine Bildkompositionen den Geschmack des Weins wiedergeben: „Es ist eine nonverbale Methode, sensorische Empfindungen darzustellen, links oben interpretieren die Farben den Geruch des Weins, rechts unten den Geschmack“. Seiner Erfahrung nach entscheiden sich Menschen für den Wein, dessen Bild sie schön finden.

An diesem Abend sollte aber eine weitere Komponente hinzukommen: die Musik. Matthias Denhoff hat in enger Zusammenarbeit mit Martin Darting dessen Bilder in Jazz-Arrangements mit den passenden Klangfarben umgesetzt. Ebenso raffiniert wie diese musikalischen Stücke waren die Speisen komponiert, damit die Gäste selbst entscheiden konnten, welcher Wein dazu der „Kick“ war oder das Gericht eher harmonisch umschmeichelte.

Zum Entree, der Zucchini-Entenleberpastete auf geröstetem Weißbrot und Orangenmarmelade, wurde ein Pinot Blanc de Noir Sekt vom Weingut Rainer Eymann serviert, die Band spielte den entspannten Bossa Nova „Lucky Southern“ von Keith Jarret, auf dem Sensorik-Gemälde dominierten oben die Farben gelb-grün und unten orange-grün mit blauen Akzenten. Der Einstieg in diese neue Welt der Sinneswahrnehmung war damit absolut gelungen.

Weitere Überraschungen folgten im Lauf des Abends: Der Geschmack eines Weins wird plötzlich ganz anders wahrgenommen, wenn vorher ein Orangen-Karottensüppchen mit Ingwer gegessen wurde. Schmeckte der Silvaner solo frisch, gewann er zur Suppe durch die vom Ingwer aktivierten Geschmacksrezeptoren an Ausdruck, war er der „Kick“.

Noch drei weitere Gänge durften sich die Gäste ihren persönlichen Wahrnehmungen widmen, sich mit Wein und Musik in eine neue Genusswelt entführen lassen. Zum Schluss rundete ein sanftes Griesflammeri-Dessert das opulente Menü ab. Entsprechend dazu die Farben: Warme goldbraune Wolken oben und dunkelrote Schlingen mit dunkelblauen Spitzen unten. Als Akzent noch einmal ein Jazz-Standard: Mit „Cold Duck Time“ von Eddie Harris und starken Soli von Rudolf Riedle, Fred Setzkorn, Axel Müller, Julian und Philipp Leopold lieferte die Allstar-Band um Matthias Denhoff einen funky-rockigen Abgang.

Für einen besonderen Benefiz-Effekt sorgte die Versteigerung der Originalbilder von Martin Darting, die er extra für diesen Abend gemalt hatte. Die Jugend der Stadtkapelle und freiwillige junge Helfer aus den Reihen der Lionsmitglieder hatten an diesem Abend den Service übernommen – selbstverständlich ehrenamtlich.

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42. Martinikonzert der Stadtkapelle Bad Dürkheim begeistert Publikum in ausverkaufter Salierhalle

ron20141107Von Doris Aust

Die Dürkheimer und ihre Stadtkapelle, das ist eine ganz große Liebesgeschichte. Deshalb sollte es im Jubiläumsjahr für das 42. Martinikonzert auch ein besonderes Programm sein. Natürlich wurden die Besucher gestern in der ausverkauften Salierhalle nicht enttäuscht.

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jazzimkeller 300

Jazz: Stadtkapelle feiert 50-Jähriges mit den „Pistols“ im Musikkeller der Pestalozzischule – Trio bringt kombiniert Rock und Jazz

Von Rainer Köhl

Jazz zum Jubiläum: Am Samstag hat die Stadtkapelle ihr 50-jähriges Bestehen ein weiteres Mal gefeiert. Die drei „Jazz Pistols“ aus dem Rhein-Neckar-Raum begeisterten ihre Zuschauer im Musikkeller der Pestalozzischule. Das klasse Trio hat sich auf Fusion und Jazzrock spezialisiert.

Am bekanntesten in der Band dürfte der Schlagzeug Thomas „Lui“ Ludwig sein, der früher bei Julia Neigel und Chaka Khan trommelte. „Wer will, darf tanzen“, meinte der Ludwigshafener Drummer. Sein Vorschlag war gar nicht einmal so weit hergeholt. Bei aller Virtuosität, die diesen Jazzrock ausmacht, gibt es immer wieder auch tänzerische Rhythmen, die den Stil prägen. Sehr melodisch ging es zunächst los: Stefan Ivan Schäfer entlockte seiner E-Gitarre bluesig inspirierte Harmonien, die er avanciert ausweitete. Das Melodiöse ließ er immer wieder rasante Fahrt gewinnen, spielte sich in einen virtuosen Rausch. Die Musik der Jazz Pistols geht rhythmisch nicht nur schnurstracks geradeaus: Das Trio entwirft komplexe Polyrhythmik. Virtuosität feiert hier Triumphe. Anspruchsvoll strukturierte Nummern hat das Trio im Repertoire, die meisten aus eigener Feder. Ein dynamischer, kraftvoll losgehender Jazzrock, der durch gescheite Stilwechsel geprägt ist. Komponierte Passagen werden in die Improvisationen einfügt.
Es gab reichlich eigene Nummern, die asymmetrische Rhythmen, Takt- und Tempowechsel spannend kombinierte. Aus flächigen, schwebenden Passagen ging es immer wieder in energiereich vorangetriebene Rhythmen. Auch kräftige Funkanteile wurden in das Jazzrock-Geschehen integriert. Erregende Soli formte Stefan Ivan Schäfer auf der E-Gitarre.

Christoph Kaiser am sechssaitigen E-Bass ist ein gleichberechtigter Partner, der mit intelligent verwobenen Kontrapunkten das Gitarrenspiel begleitete. Mit beidhändigem „fingertapping“ auf dem Griffbrett setzte der Bassist warm fließende Akzente. Die Linke klopft voluminöse Basslinien, die rechte Hand aktiviert dazu eigene Melodien. Immerzu waren es komplex verschachtelte Strukturen, die Christoph Kaiser aus seinem Bass herauslöste. Dezent grundierte Thomas „Lui“ Ludwig mit vielschichtigen Rhythmen. Dass der Drummer im Rock zu Hause ist, hörte man in seinem großen Solo. Er brachte den instrumentalen Drive ganz gehörig auf Touren.

Raffinierte Rhythmus- und Klangvarianten, Breaks und Beschleunigungen, Wechsel in Tempo und Spannungen, das machte dem Jazzrock Beine. Von dem amerikanischen Banjo-Musiker Bela Fleck hatte die Band gleichfalls eine Nummer im Repertoire, entspannt swingend, dann wieder rockige Fahrt aufnehmend. Schäfer versteht es, exzellente Technik mit großem Ausdruck zu verbinden. So auch in seiner Komposition „New one“ mit gleichberechtigt einander ablösenden Soli und virtuosen gemeinsamen Läufen. Auch die akustische Gitarre nahm Schäfer zur Hand, um romantische Westernstimmung herauszuzupfen. Und bei „Old farts“ sorgten funky Rhythmen für beste Stimmung.

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Ortstermin: Junge Musiker der Stadtkapelle haben beim Kalender-Shooting im Leistadter Steinbruch ihren Spaß

ron 20130611Was dringt denn da durch die Bäume?! Satte Beat- und Techno-Rhythmen, Gelache, Gejohle, „Gekrisch“, lustig, laut, ausgelassen, mitten im Wald – ja, ist denn da eine Raver-Party? Nein, viel besser! Ein Fotoshooting. Der „jungen Wilden“. Jenen von der Dürkheimer Stadtkapelle. Und warum bei Fotos solch ein Lärm? Ja, weil’s halt so einen Heidenspaß gemacht hat!

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Plakat Jubiläumsball V2 300

Bad Dürkheim: Auftakt nach Maß in 50-Jahr-Feiern der Stadtkapelle – Goldene Stadtnadel für Jochen Rinck

Von Peter Spengler

Es war Viertel nach zehn, als „Vize“ Thomas Kalbfuß seinem langjährigen Vorsitzenden und Sitznachbarn in der Saxofon-Fraktion der Stadtkapelle eben mal fürsorglich die Stirn abtupfte.Da war der Stuhl von Jochen Rinck an Tisch 7 im Kursaal noch nicht wirklich richtig warm. Seine angestammte Dreifachrolle als Vereinschef, Musiker und Moderator füllte der 51-Jährige auch beim Jubiläumsball zum Auftakt des 50-Jahr-Festivals des Vereins wie gewohnt charmant und gewandt aus. Natürlich hatte er zuvor als Kopf und Motor an der Spitze des Orga-Teams gestanden. „Einer muss ja Kapitän sein, und das war wie immer der Jochen“, würdigte Janina Huhn am Ende (auch sie in Dreifachrolle als Pfälzische Weinkönigin, Querflötistin und Co-Moderatorin). Und da der Käpt’n zusehen muss, dass das Schiff auf Kurs bleibt, war Rinck auch der Regisseur des Abends.Den hatten die beiden Damen von „Inspirit“ in der eingangs beschriebenen Szene gerade ein zweites Mal nervös gemacht. Als sie um neun das erste Mal auftreten sollten, suchte – wer sonst – Rinck sie zunächst vergebens. Beim zweiten Showtanz konnte er sie beim besten Willen nicht übersehen – so er solchen überhaupt gehabt haben sollte: Die fürwahr reizenden Bauchtänzerinnen ließen ihn „orientalisches Flair buchstäblich hautnah erleben“ – es war der Moment, da Thomas Kalbfuß das Taschentuch zückte ...

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Bad Dürkheim: Beim Open-Air -Konzert überzeugen moderne Klänge

Von Margit Deuber

Vielleicht im damaligen „Wohnzimmer“ der Römervilla versprühte die regional überaus erfolgreiche Liveband „Softeggs“ am Wochenende Sommergefühl pur. Die U30er der Bad Dürkheimer Stadtkapelle, Organisatoren des Events, hatten sich vorab im Gespräch mit der RHEINPFALZ die „beste Nacht dieses Sommers“ gewünscht. Eine der heißesten wurde sie allemal.

Unter fast wolkenlosem Himmelszelt hatte schon ab 16 Uhr das Warten auf das Hinabtauchen der Glutsonne in das pfälzische Bergpanorama begonnen, die „Sundowner Party“. Passend zu den Temperaturen hätte DJane B.I.A. (Bianca Bender) Schlageraltmeister Freddy Quinns Hit „Brennend heißer Wüstensand“ auflegen können, doch staubige Scheiben finden in ihrem pushenden Repertoire keinen Platz. Ein bunter Disco-Mix bringt die Gäste auf Zack, manche tanzen bereits, viele holen sich Erfrischendes und Leckeres bei den Organisations-Teams, zum Beispiel den „Secco-Mädels“ oder in der Sommerküche.Ein fantastischeres Ambiente hätten sie kaum wählen können - ganz auf den Spuren der Römer. Musik soll wohl, heute wie damals, die Menschen in Ekstase versetzen, heutzutage allerdings nicht zu den Klängen von Wasserorgel und Bucina.

Die Villa füllt sich, 750 Tickets wurden verkauft, viele Musik-Fans sitzen auf Mauern, halb die Rebenlandschaft zu Füßen, halb die Bühne im Blick. Dort endlich gegen 20 Uhr kommen sie, die bejubelten „Softeggs“. Sänger und Entertainer Daniel Horr hat sein Publikum von der ersten Sekunde an im Griff. „The sun don’t shine without you!“, und schon tanzen Mädels barfuß im Gras, manch einer trägt gelassen ein Bierglas, es beginnt ein Wippen und Wiegen – die Hitze scheint vergessen. Zehn Mann auf der Bühne, am Mikro eine wahre Rockröhre, Ines Schubert. Alle genießen in bester Partystimmung den hereinbrechenden Abend.

Auf der Bühne tobt der Bär: „Please don’t stop the music…!“ der Titel entspricht exakt der Stimmung der Gäste, die sich mehr und mehr in Bewegung setzen, Händeklatschen, Arme rauf und runter, und wieder ein Schlückchen trinken. Dem mitreißenden Softegg-Sound verleihen drei Bläser der Stadtkapelle noch mehr Dampf: Rudolf Riedle (Altsaxofon), Stefan Riedle (Posaune), Benedikt Scherer (Trompete). Special Guest Patrick Rössler integriert sich nahtlos in die Band, komplettiert als furioser Keyborder und Geräuschgestalter famos die Formation.

Pünktlich um 21.25 Uhr geht die Sonne unter, Lampions erhellen die Nacht. „Locked out of heaven“ erweist sich als echter Burner, alle singen mit. „Das ist genau das, was ich möchte!“, freut sich die Sängerin. Eine heiße Sommernacht geht zu Ende, ein rundum gelungener Abend, zu dem folgende Musiker auf beeindruckende Weise beigetragen haben: Patrick Riedle (Gitarre), Julian Leopold (Drums), Daniel Sosulki (Gitarre), Luca Sciandro (Bass), Daniel Horr (Gesang), Christoph Heinzmann (Bariton-Saxofon). Im Namen der „Softeggs“ bedankte sich Daniel Horr bei den Sponsoren und Helfern für die Unterstützung, die ihnen zuteil wurde bei der Gestaltung einer wunderschönen Sommernacht.

Der zweite Gast des Abends, Daniel Denmark, war auf der Autobahn hängen geblieben und bis zum Ende der Veranstaltung nicht gekommen. Das Sommerfest beschlossen am Sonntag bei guter Stimmung Stefan Kahne und die Sängerin Maria Pentschew.

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Bombenstimmung in der Dürkheimer Innenstadt: Etwa 900 Gäste strömten zur Après-Ski-Party am Samstagabend zum 50. Jubiläum der Stadtkapelle. Auf der Open-Air-Bühne heizten die Band Grand Malör und DJ Anton der ausgelassenen Menge ein. Auch die „After-Party“, bei der DJ B.I.A. auflegte, begeisterte.Hunderte von Menschen, Jung und Alt, tummelten sich auf dem Open-Air-Gelände vor der Pestalozzischule. Jochen Rinck, Erster Vorsitzender der Stadtkapelle, und „Vize“ Thomas Kalbfuß begrüßten das Partievolk.Bereits mit ihrem ersten Lied zog die Band Grand Malör die Menge in ihren Bann. Ausgelassen sangen die Feiernden die Gassenhauer wie „Hier kommt Alex“, „An Tagen wie diesen“ oder „Someone like me“, mit. Romantische Stimmung zauberte der Hit „Ti amo“ bei vielen Paaren. „Es gefällt mir super, die Musik im Freundeskreis in lockerer Atmosphäre zu genießen“, meinte Petra Weber aus Ellerstadt.

Unzählige Hände wirbelten rhythmisch durch die Luft, als DJ Anton den Song „Live is Life“ zum Besten gab. Der gute Mix aus verschiedenen Musikhits begeisterte nicht nur das junge Publikum. Bei „Noch in 100.000 Jahren“ tanzten viele Paare zusammen, andere sangen mit. Hier und da blitzte auch ein Kopf mit Mütze und Skibrille hervor. „Ich fahre nächste Woche in den Skiurlaub und wollte mich schon mal einstimmen“, meinte Carina Krack aus Deidesheim. Gemeinsam mit ihren Freunden genoss sie diesen Abend in toller Atmosphäre: „Wir Pfälzer können auch ohne hohe Berge und Schnee eine Après-Ski Party feiern.“

Für besonderes Hüttenflair sorgten die kulinarischen Kleinigkeiten: Im Zelt „Ski-Club-Alm“ warteten Bratwurst, Käsespätzle und Kaiserschmarrn. Aber auch der Glühweinstand fand regen Zuspruch.

Während draußen die Mitglieder von Grand Malör noch eine letzte Zugabe gaben, strömten bereits die ersten Besucher in die Turnhalle des TV Dürkheim. Eigentlich sei die After-Party im Musikkeller geplant gewesen, erzählte Kalbfuß. „Allerdings mussten wir wegen Brandschutzmängeln, die sich nicht so schnell beheben ließen, umdisponieren“, erklärte er. Der Turnverein sei sofort bereit gewesen, die Turnhalle zur Verfügung zu stellen.

Mit Ski Haserl, Bett Hupferl oder Hüttenspaß – einige ausgewählte Cocktails – in der Hand, saßen so bereits die ersten Besucher in der gemütlichen Lounge-Ecke und lauschten dem rhythmischen Beat von Bianca Bender alias DJ B.I.A.. Der Nachwuchs der Stadtkapelle hatte die Halle mit Skiern und Schlitten geschmückt, während über den Köpfen der Tanzenden Luftballons und Luftschlangen schwebten.

„Die Idee stammt von unseren Youngstern“, verriet Kalbfuß. So ließen die Besucher den Abend in guter Clubatmosphäre erst gegen drei Uhr nachts ausklingen. Neben 35 Aktiven der Stadtkapelle und 20 Mitglieder der Jugendkapelle unterstützten auch 60 Helfer den Verein bei dieser Veranstaltung. „Die gute Zusammenarbeit untereinander hat diesen Abend zu solch einem tollen Erlebnis gemacht“, bilanzierte Kalbfuß zufrieden. (jnl)

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